Autor: Jens Meyer

Landesliga: SG II – SV Wustweiler 2:4

0:1 Cupelli (12. Minute); 0:2 Simmonetta (15. Minute); 0:3 Cupelli (19. Minute); 1:3 Maxim Schröder (24. Minute); 1:4 Meiser (65. Minute); 2:4 Jens Schmitt (69. Minute)

 

Mit einer wegen Personalmangels neu formierten Viererkette traten wir im Heimspiel gegen Wustweiler an. Da die Gäste mit einem Sieg bis auf einen Punkt an den Tabellenführer rücken konnten, war die Motivation entsprechend groß auf deren Seite. Dies spiegelte sich auch direkt zu Beginn des Spiels wider. Bereits nach 19 Spielminute führten die Gäste mit 0:3. Unser zaghaftes Verteidigen wurde konsequent bestraft, die ersten drei Torchancen konnten in Tore umgewandelt – eiskalt! Nach einem Eckball konnte Maxim Schröder das 1:3 erzielen. In der Folge waren wir zwar mindestens ebenbürtig und konnten uns auch die ein oder andere Torchance herausspielen, ein Tor konnte jedoch nicht gelingen. In der 65. Spielminute fiel dann endgültig die Vorentscheidung. Mit einem sehenswerten Freistoß erhöhten die Gäste auf 1:4. Unmittelbar danach gelang durch Jens Schmitt per Fernschuss zwar noch das 2:4, allerdings blieb es auch dabei. Im Endeffekt bleibt festzuhalten, dass uns eine schwache Defensivleistung und mangelnde Einsatzbereitschaft in der Anfangsphase weitere mögliche Punkte gekostet hat. Denn der Gegner war an diesem Tag trotz einiger Personalengpässe auf unserer Seite sicherlich schlagbar gewesen.

 

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Landesliga Nord: SF Güdesweiler – SG LL II 5:7

1:0 Jungblut (15. Minute); 1:1 Hannes Buchheit (20. Minute); 2:1 Simon (21. Minute); 2:2 Hannes Buchheit (22. Minute); 3:2 Simon (28. Minute); 3:3 Etienne Gräf (52. Minute); 4:3 Schuch (66. Minute); 4:4 Jens Schmitt (70. Minute); 4:5 Nils Ziegler (76. Minute); 4:6 Nils Ziegler (82. Minute); 4:7 Imam Mahajev (88. Minute); 5:7 Gebel (89. Minute)

 

Nach der Niederlage am letzten Spieltag war wohl jedem klar, dass wir den Angriff auf die Spitze in dieser Saison nicht mehr schaffen können. So konnten wir wenigstens befreit aufspielen. Das Auswärtsspiel in Güdesweiler entwickelte sich im wahrsten Sinne des Wortes zu einem „lauen Sommerkick“, der auf beiden Seiten vor allem von Abwehrfehlern geprägt war. Für die Zuschauer entwickelte sich allerdings ein sehr unterhaltsames und abwechslungsreiches Spiel. In der ersten Halbzeit profitierte Güdesweiler von einigen Abwehrfehlern und ging folglich auch nicht ganz unverdient mit einer Führung in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit nahmen wir dann das Heft in die Hand und konnten das Spiel zu unseren Gunsten drehen. Der Auswärtssieg ging aufgrund der starken zweiten Halbzeit auch vollkommen in Ordnung. Besonders erfreut sind wir über die jeweils beiden Treffer unserer Jungspunde Hannes Buchheit und Nils Ziegler. Am kommenden Wochenende steht nun das Heimspiel gegen den SV Humes.

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Landesliga: SG II – FC Hertha Wiesbach II 2:3

Tore: 0:1 Schmitt (32.), 0:2 Schneider (55.), 1:2 Jens Schmitt (64.), 1:3 Geier (75.), 2:3 Nils Ziegler (90.)

Durch den Patzer des Tabellenführers Bosen hätten wir mit einem Sieg wieder die Tabellenspitze angreifen können. Dies sollte eigentlich Motivation genug gewesen sein, um den vierten Sieg in Folge zu landen. Doch leider kam es anders. Nachdem wir uns in den ersten Minuten der Partie noch einige Chancen erarbeiten konnten, wurden wir mit zunehmender Spieldauer immer schwächer, sodass die Gäste die Oberhand gewinnen konnten und folglich durch einen Abwehrschnitzer in der 32. Spielminute nicht ganz unverdient in Führung gingen. Auch die zweite Halbzeit startete nicht wirklich besser. Zunächst haben wir einen Elfmeter nicht verwandeln können und dann erhöhten die Gäste aus Wiesbach in der 55. Spielminute auch noch auf 0:2. Erst danach nahmen wir wieder besser am Spiel teil und konnten uns einige Chance erarbeiten. Es folgte prompt der Anschlusstreffer durch Jens Schmitt nach einer schönen Flanke von Etienne Gräf. Die Vorentscheidung fiel dann durch einen Konter in der 75. Spielminute. Die Gäste erhöhten auf 1:3. Zwar hatten wir auch danach noch einige gute Chancen, jedoch konnte lediglich noch der Anschlusstreffer durch Nils Ziegler gelingen. Nach einer schwachen Vorstellung sowie einigen vergebenen Großchancen ist diese Niederlage auch nicht ganz unverdient. Am kommenden Wochenende geht es jetzt zum Auswärtsspiel nach Güdesweiler.

 

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Landesliga Nord: FC Uchtelfangen – SG II 1:2

Tore: 1:0 Zimmer (57.); 1:1 Jens Schmitt (89.); 1:2 Jens Schmitt (90 + 2)

Nach den Siegen in den letzten beiden Spielen reiste unsere Truppe voller Selbstvertrauen und mit Rückenwind zum Auswärtsspiel nach Uchtelfangen. Allerdings war von dem gewonnenen Selbstbewusstsein vom Anpfiff an leider nur wenig zu sehen. Die Hausherren kauften uns vor allem durch ihre Kampf- und Laufstärke sowie durch ihre Einsatzbereitschaft und harte Zweikampfführung den Schneid ab und konnten sich auch einige gute Torchancen herausspielen. Dem fahrlässigen Umgang mit den Torchancen und guten Paraden unseres Torwarts war es zu verdanken, dass wir mit 0:0 in die Halbzeit gingen. Zwar konnten auch wir in der ersten Halbzeit eine gute Torchance herausspielen, jedoch waren darüber hinaus gute Offensivaktionen Mangelware. Die zweite Halbzeit ging dann eigentlich weiter wie die erste aufgehört hat. Die Uchtelfanger versuchten stets über die Außenbahnen gefährliche Bälle in unseren 16er zu spielen. So auch in der 57. Spielminute. Durch einen guten Angriff über unsere rechte Seite konnte der Uchtelfanger Torjäger Jan Zimmer eine mustergültige Flanke per Kopf zum 1:0 verwerten. In der Folge spielte sich die Heimelf weitere aussichtsreiche Torchancen heraus, die jedoch zum Glück ungenutzt blieben. In der Schlussphase der Partie warfen wir dann alles nach vorne und konnten uns in der 85. Minute unsere erste riesige Torchance herausspielen. Nach perfektem Zuspiel von Torben Schärf stand Jens Schmitt frei vor dem gegnerischen Torwart und machte eigentlich auch fast alles richtig. Gekonnt schob er den Ball mit der Seite am Torwart, leider aber auch Zentimeter am Tor vorbei. Als schon alles nach einem Heimsieg aussah, hatten wir in der 89. Minute noch einen Freistoß im Halbfeld. Der Ball konnte nicht konsequent im 16er geklärt werden, sodass Jens Schmitt die Chance nutzte und zum 1:1 Ausgleich einschob. Der Jubel war groß, aber es sollte noch besser kommen. Mit dem letzten Angriff der Partie schafften wir tatsächlich noch durch Jens Schmitt den 1:2 Siegtreffer! Damit hatten keiner mehr gerechnet. Aber so ist der Fußball! Denn auch schmeichelhafter, vielleicht sogar schon unverdienter Sieg bringt am Ende drei Punkte! Danach fragt einen Tag später ohnehin keiner mehr 😉

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Interview mit Neuzugang Dominic Altmeier

„Dominic Altmeier kommt zu seinem Heimatverein zurück“. Das ist seit Jahren ein großer Traum des Vorstandes. Die wenigsten dachten, dass es passiert aber jetzt sitzen wir hier. Wie kam es zu deiner Entscheidung?

Naja, jeder, der mich kennt, weiß wie nahe mir viele Personen in diesem Verein stehen. Fast meine ganze Familie war oder ist in diesem Verein tätig. Ich glaube, da ist es nicht außergewöhnlich, dass man dorthin zurückkehrt. Die Entscheidung ist schon lange getroffen. Der Zeitpunkt ist vielleicht für den ein oder anderen Außenstehenden überraschend.

Was sind denn deine schönsten Erinnerungen an den SV Landsweiler?

Die schönsten Erinnerungen? Das kann ich glaube ich nicht beantworten. Ich habe meine ganze Jugend hier verbracht. Es gibt unglaublich viele Erfahrungen, die ich machen durfte, die mein Leben bis jetzt geprägt haben, Personen mit denen ich bis heute engen Kontakt habe.

Klar, dann versuchen wir es ein bisschen aufzusplitten. Was waren deine größten sportlichen Erfolge mit dem SV Landsweiler?

Jaja die sportlichen Erfolge. Naja letztendlich waren wir für diesen Verein ein sehr besonderer Jahrgang und neben Meisterschaften in der Jugend haben wir es geschafft aus der Kreisliga A mit 2 Meisterschaften in Folge in die Landesliga zu marschieren. Mit einem Alterschnitt von knapp über 20 und nur 3 oder 4 Spielern, die keine Eigengewächse waren, war das schon erstaunlich.

Du hast vorhin erwähnt deine Familie ist schon immer Teil des SV Landsweilers. Was bedeutet das?

Mein Papa war mein erster Jugendtrainer und auch erster Vorsitzender des SV Landsweiler. Meine zwei jüngeren Brüder sind mittlerweile Trainer der Landesligamannschaft, einer spielt dort und einen müssen wir vielleicht reaktivieren, der andere ist im Vorstand. Sogar meine Zwillingsschwester war hier Spielerin und Jugendtrainerin. In der ersten und zweiten Mannschaft spielen außerdem mehr als 10 Spieler, die ich während ihrer Jugend trainiert habe. Wenn man sich so lange kennt, so viel Zeit miteinander verbringt, dann bedarf es nicht vieler Worte, um zu wissen, was in dem anderen vorgeht.

Trotzdem hast du den Verein verlassen. Was waren die Gründe und wie ging es weiter für dich?

Tatsächlich verlassen habe ich den Verein nie. Ich bin seit 23 Jahren Mitglied.

Aber es ist richtig, dass ich nach der ersten Saison in der Landesliga nach Wiesbach gewechselt bin. Die Entscheidung fiel beim Essen mit meinem Papa. Die Gründe waren rein sportlicher Natur, wobei es geholfen hat, dass ich eine Fahrgemeinschaft mit meinem kleinen Bruder machen konnte. Ich wurde dort zum Stammspieler und konnte im zweiten Jahr eine Meisterschaft und den Einzug ins Pokalfinale feiern. Nach einem Jahr Fahrgemeinschaft nach Eppelborn bin ich dann nach Saarbrücken in die Amateurmannschaft des 1. FCS. In diesem Jahr wurde Jürgen Kohler auf mich aufmerksam, der mich dann zum SC Hauenstein holte. Wir hatten eine extrem spielstarke Mannschaft und konnten den Südwestpokal gewinnen und haben den Aufstieg in Regionalliga in einem unfassbaren Relegationsspiel, verpasst. Leider konnten große Teile der Mannschaft und der Trainer nicht gehalten werden. Ich bin dann zurück ins Saarland zu Röchling Völklingen. Wir haben mit einer supererfahrenen Mannschaft eine Riesensensation gepackt und sind durch die Relegation in die Regionalliga aufgestiegen. Das war schon bemerkenswert.

Du bist 28 Jahre alt. Wenige Fußballer gehen in diesem Alter einen solchen Schritt. Fällt es dir schwer? Besonders wenn man, bedenkt, dass du momentan in einem klassenhöheren Verein spielst.

Nein. Ich habe und hatte nie das Gefühl, mich gegen etwas oder einen Verein zu entscheiden. Auf sportlicher Ebene kann ich sagen: Ich bin einfach froh wieder hier zu sein und der jungen Mannschaft in ihrer Entwicklung zu helfen und die Ziele des Vereins zu erreichen. Aber das ist ja nur ein Bruchteil von dem, was der SV Landsweiler für mich bedeutet. Die familiäre Atmosphäre und der ehrliche Umgang in Landsweiler ist bei meinem jetzigen Verein (SV Röchling Völklingen) in dieser Art nicht vorhanden, was es mir sehr leicht gemacht hat, diesen Schritt zu gehen. Ich meine, es geht ja um Heimat und Familie letztendlich. Wer sollte da mithalten können? Für mich ist es eine absolute Herzensangelegenheit.

Du hast es schon angedeutet: wir haben eine sehr junge Mannschaft. Wie sehen die Prognosen und Ziele für die kommende Saison aus?

Das ist momentan denke ich schwer zu sagen, da vieles von der ersten Mannschaft abhängt. Grundsätzlich sehe ich große Möglichkeiten für die komplette SG Lebach- Landsweiler. Aufgabe wird es sein, die Jugendarbeit zu forcieren, sich mit der ersten Mannschaft in der Saarlandliga zu behaupten und jungen Spielern, ob bei Lebach Landsweiler 1 oder 2, möglichst viel beizubringen. Im Optimalfall versuchen wir natürlich in der Landesliga oben mitzuspielen und mit der ersten Mannschaft in der Saarlandliga zu bleiben.

In Ordnung. Zum Abschluss noch einige kurze Fragen mit der Bitte um kurze Antwort:

Rückennummer: 9,35,34, 26, 21 am aller liebsten die 11

Lieblingsessen: Kuchen und Frühstück mit Marc

Hobbies: siehe Lieblingsessen

Spitznamen: Das ist schwer. Patrick Zoundi hat „Alti“ etabliert, Jürgen Kohler „Domii“, für Chris Schneider bin ich „Berry“ und Laura „Haas oder „Sippi“. Marc wechselt zwischen „Taube“  und „Tiger“, aber die meisten sagen „Domme“.

größter sportlicher Erfolg: ich habe noch in keinem Pflichtspiel einen Platzverweis bekommen.

sportliche Vorbilder: meine Zwillingsschwester und weit dahinter Kevin Garnett, Mike Tyson und Brian Dawkins.

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